Vortragsraum mit einem Teilnehmer sitzend inmitten leerer Stühle

Sicher nicht, aber als isolierte, punktuelle Maßnahme bewirkt es wenig. Die guten Vorsätze im Anschluss an zwei Tage Führungskräftetraining sind meist schnell vergessen, wenn die Hektik des Tagesgeschäfts am darauffolgen Montag einsetzt. Nach wenigen Wochen wird dann festgestellt, dass das Training nichts gebracht hat. Wen wundert´s.

Schauen wir zunächst, wie Menschen lernen und sich auf den Weg der Veränderung machen:

Nachhaltiges Lernen braucht Emotionen und das geht über berührende Erlebnisse, Erfahrungen und Gespräche zu den Anliegen und Druckpunkten der Teilnehmer. Beim reinen Wissenserwerb mit der freundlichen Einladung, dies im Anschluss auszuprobieren, verändert sich wenig.

Wie entsteht Nachhaltigkeit von Führungskräftetrainings?

Aus jedem guten Führungskräftetraining nehmen Teilnehmer etwas mit. Damit es nicht etwas ist, sondern das, was zielführend  ist, braucht es ein persönliches Lern- und Entwicklungsziel. Dieses definieren die Teilnehmer in einer guten virtuellen Vorbereitung.

Da Führung nicht im luftleeren Raum stattfindet, ist die frühe Einbindung von Stakeholdern, vor allem der direkten Führungskraft sinnvoll. Deren Einschätzung und Erwartungen an die (neue) Aufgabe frühzeitig abzuholen, gibt Teilnehmern eine Orientierung zu Ihrem Lernziel und kann der Auftakt für eine offene und wirksame Kommunikation mit dem Umfeld sein.

Die klassische Wissensvermittlung gehört im Wesentlichen in die virtuelle Welt. Hier greift selbstgesteuertes und flexibles Lernen im Vorfeld, zwischendurch und danach.

Die Präsenzmodule sind Gelegenheit, neue Erfahrungen zu machen. Dazu braucht es einen geschützten Rahmen zum Ausprobieren und Üben in einer kleinen Gruppe, die über einen längeren Zeitraum Sicherheit und Nähe bietet, so dass Vertrauen entsteht.

In diesem Sinne startet am 13. Februar 2020 in Berlin die nächste Staffel des Basistrainings „Führungskraft werden“

  • Sie erhalten eine intensive Begleitung über drei Monate hinweg.
  • In diesen circa zwölf Wochen haben Sie Zeit und professionelle Unterstützung an Ihrer persönlichen Führungsherausforderung zu arbeiten.
  • Sie haben Gelegenheit neue Handlungsweisen auszuprobieren, zu justieren und zu festigen.
  • Sie erhalten vom mir und von den anderen Teilnehmern kollegiales und wertschätzendes Feedback zu Ihren Fragen und Themen, sowie, wenn gewünscht, zu Ihrer Person.
  • Die Teilnehmerzahl ist auf Acht begrenzt, so dass eine intensive Vernetzung entsteht und ich die Zeit habe, auf individuelle Themen und Fragen einzugehen.